2003-oktober

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Museum entdecken
© Brigitte Obermaier, München, 2003-10-01
Die Welt erforschen.
Technik und was es sonst noch so gibt.
Ebenso wachsein und horchen.
Was man im Wirkungskreis so liebt.
Museum für Technik und Maschinen.
Für Erfindungen und dem Verkehr.
Entdecken von Werkzeug und Turbinen
Eindrucksvolles vergiss nimmermehr.
Ich staune über alte Eisenbahnen.
Wie funktioniert so ein Magnet?
Was gab es bei den alten Germanen?
Erfahre, wie Strom entsteht.
Was ist das Foucaultsche Pendel
Mache dich darüber schlau.
Was ist ein Quendel?
Ergründe einen Iglo-Bau
Überraschen und entdecken.
Was gibt es dort zu sehen
Die Neugier erwecken.
Die Zeit wird viel zu schnell vergehen.

Der Internetseite entnommen: http://www.webkoch.de/lexikon/nr/1/138.html

 

Quendel (Gewürze & Kräuter)

 

Quendel heißt auch manchmal Feldthymian oder wilder Thymian. Den immergrünen Quendelstrauch gibt es bei uns an Wegrändern und auf Wiesen. Die Blätter riechen aromatisch (ein bisschen nach Zitrone) und schmecken leicht bitter.
Quendel kann wie Thymian verwendet werden, würzt jedoch nicht so intensiv wie dieser, und zwar in:

Gemüse: Tomaten, Eintopf, Rohkost
Salat: Kartoffel-, Sellerie-, Tomaten-
Fleisch: Schwein, Rind, Hammel, Huhn, Ente, Gans

 
Quendel ist magenstärkend.
Quelle: Das HEYNE Gewürzbuch - Gepostet von: Renate Schnapka

Kopieren Sie den Quelltext einfach an eine geeigneter Stelle in Ihre Homepage. Wenn Sie selbst Formulare erstellen möchten, so benutzen Sie bitte nur die Scripte, die durch die Beispiele auf dieser Seite benutzt werden.

http://www.webkoch.de/sonst/homepage.html

webkoch-Rezeptsuche:
Quendel, Wilder Thymian (Thymus serpyllum, Thymus pulegioides, Lamiaceae, Labiatae = Lippenbluetler), engl. wild thyme, mother of thyme; franz. serpolet; auch Wurstkraut, Kudelkraut, Deutscher Quendel, Sand-, Wiesen- oder Feldthymian genannt. Es ist eine sehr formenreiche Art mit vielen Sorten. Der ausdauernde, kleine, am Boden kriechende Strauch gedeiht in Europa, Vorderindien, Island, in der ehemaligen UdSSR und in Amerika. Er bildet ganze Matten. Die Blaetter sind verkehrt eifoermig und am Grunde allgemein bewimpert; sie weisen deutlich erkennbare Blattnerven auf. Quendel ist als Magenstaerkungsmittel bekannt.
 
Quendel findet vielleicht deshalb so wenig Beachtung, weil er an fast jedem Wegrand waechst. Er ist sehr mild im Geschmnack und eignet sich fuer rustikale Speisen und auch fuer Kreautertees.
 
Nicht verwechseln: Waldquendel ist eine andere Pflanzenart, gehoert zu den Bergminzen (Calamintha sylvatica, syn. Calamintha officinalis, Lamiaceae, Labiate = Lippenbluetler). Es gibt auch noch eine Gartenbergminze (Calamintha grandiflora), die auch Grossblaettriger Steinquendel genannt wird.
 
Ein Gedicht für Dich
© Brigitte Obermaier, München, 2003-10-02
Gerade schreib ich ein Gedicht.
Und denke nur an dich.
Ich suche speziell für dich was aus.
Ein Bild mit zarten Himmelsgebrauss.
Hole ein Buch hervor.
Vielleicht darin mit viel Humor.
Da fällt mir gerade was ein.
Ich lade dich zum Lesen ein.
Mit bedacht wähle ich die Zeilen aus.
Schreib auf Papier ganz fein darauf.
Die zu dir und Freundschaft passen.
Von Freude, Lachen und nicht von hassen.
Das edle Papier liegt fertig vor mir.
Mit schönen Buchstaben hier.
Zartgelb aus Bütten gemacht.
Hab es gerollt und eine Schleife angebracht.
Ich sehe dich vor  meinen Augen.
Sagst: „Für mich, ich kann es nicht glauben!“
Öffnest es ungläubig und erstaunt.
Nach dem Lesen bist du gut gelaunt.
     
 
Einheit hat Sinn
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-03
Bringt man das Ökosystem,
das Thema „Erde“ aus dem Gleichgewicht.
Wird es zum Problem.
Darum mache es gerade du Nicht.
Die Wichtigkeit heisst für alle;
Die Einheit und die Ganzheit vom Dasein;
Zu verstehen und unser Handeln.
Abzustimmen auf das Werden und Sein.
Weltbevölkerungs-Konferenzen warum?
Weltklima-Konferenzen sie haben Sinn.
Es sind erste Versuche
Für die Menschen weltweit ein Zugewinn.
Angemessenes Verhalten setzt man voraus..
Für die gefährlicher werdende Situation.
Das Urteilsvermögen ohne Saus und Braus.
Die Einheit zählt zur wichtigsten Position.
 
 
 
..       
Endlich Frei
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-04
Warum hast du mich nicht festgehalten.
Du hast mich nur erdrückt.
Ich konnte dich nicht aufhalten.
Dabei warst du mein Glück.
Du hast mich wie Porzellan behandelt.
Hast mich auf ein Podest gestellt.
Umschnürtest mich, wie mit Fäden verbandelt.
Dabei hatte ich nur deine Liebe erwählt.
Warum hast du mit mir nicht geredet.
Ich hatte viel zu sehr gehofft.
Ich hab gelitten und leider geschwiegen.
Ich wartete zu lange auf dich, zu oft.
Ich bin Ich und ich habe darüber nachgedacht.
Du wolltest entscheiden, mein Leben verwalten.
Endlich habe ich mich frei gemacht.
Endlich kann mich selbst entfalten.
 
 
Zwei stramme Burschen
© Brigitte Obermaier, München, 2003-10-05
Felix und Leo, oh wie niedlich.
Sind zwei stramme Burschen.
Friedlich und lieblich.
Durch den Garten huschen.
Miau und fauchen.
Soviel Unsinn sie machen.
Unverhofft sie auftauchen.
Darüber kann man nur lachen.
Zwei Kater wie Leo und Felix.
Kommen und brauchen Zärtlichkeiten.
Nehmen von uns ehrliche Notiz.
Wir verteilen gerne Streichel-Einheiten.
          
 
 
Regenwurm im Kompost
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-06
Gekrümmt und etwas blind.
Wie halt alle Regenwürmer sind.
Durchzieht er den Kompost im Garten.
Nur eines kann er nicht, das warten.
Tagein, tagaus immer nur bohren.
Darum hat unser Regenwurm keine Ohren.
Und täglich hört er des Menschen Stimme.
Und sagt, auf dem Berg hinauf, ich kimme.
Die Sonne lacht und er merkt erschrocken.
Seine gallertartige Haut wird ganz trocken.
Schnell macht er kehrt in die Erde hinein.
Die Dunkelheit ist Labsal für seinen Schleim.
Und prasselt der Regen hernieder, weiss er genau.
Dann bleibt er erst recht in seinem Bau.
Denn ertrinken will er nicht in den Pfützen.
Nur im Kompost kann er dem Menschen nützen.
 
 
     

 

Der Mensch, ob Mann, ob Frau, irgendwann muss er sich abmelden

Zitat ©BriObe 07.10.2003     #20030184

 

Viele Gedichte und Reime kann man auf verschiedenen Versionen abändern oder wie hier : der Mensch, der Mann, die Frau.

2003 10 07 Ein  Mann  meldet sich ab 2003 10 07 Eine Frau meldet sich ab 2003 10 07 Ein Mensch meldet sich ab
   
Ein Mann meldet sich ab Eine Frau meldet sich ab Ein Mensch meldet sich ab
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-07 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-07 © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-07
   
Der alte Mann, müde und etwas lahm. Die alte Frau, müde und etwas lahm. Der alte Mensch, müde und etwas lahm.
Das Laufen fällt ihm schwer. Das Laufen fällt ihr schwer. Das Laufen fällt ihm schwer.
Sitzt im Rollstuhl und wirkt zahm. Sitzt im Rollstuhl und wirkt zahm. Sitzt im Rollstuhl und wirkt zahm.
Die spröden Knochen machen’s nicht mehr. Die spröden Knochen machen’s nicht mehr. Die spröden Knochen machen’s nicht mehr.
   
So sitzt er da und siniert. So sitzt sie da und siniert. So sitzt er da und siniert.
Träumt von vergangenen Zeiten. Träumt von vergangenen Zeiten. Träumt von vergangenen Zeiten.
Jetzt ist er angeschlagen und ramponiert. Jetzt ist sie angeschlagen und ramponiert. Jetzt ist er angeschlagen und ramponiert.
Was könnte ihm noch Freude bereiten? Was könnte ihr noch Freude bereiten? Was könnte ihm noch Freude bereiten?
   
Die grauen Gedanken werden dünner. Die grauen Gedanken werden dünner. Die grauen Gedanken werden dünner.
Für ihn wird das zur täglichen Schmach. Für sie wird das zur täglichen Schmach. Für ihn wird das zur täglichen Schmach.
Die Umwelt meint er wird täglich dümmer. Die Menschen meinen sie wird täglich dümmer. Die Umwelt meint er wird täglich dümmer.
Dabei lassen nur Geist und Seele nach. Dabei lassen nur Geist und Seele nach. Dabei lassen nur Geist und Seele nach.
   
Soll er sich von den Kindern pflegen lassen? Soll sie sich von den Kindern pflegen lassen? Soll er sich von den Kindern pflegen lassen?
Er hatte einst die Liebe ihnen geschenkt. Sie hatte einst ihre Liebe ihnen geschenkt. Er hatte einst die Liebe ihnen geschenkt.
Wird die Familie ihn dadurch nicht hassen? Wird die Familie sie dadurch nicht hassen? Wird die Familie ihn dadurch nicht hassen?
Er fühlt sich immer mehr eingeengt. Sie fühlt sich immer mehr eingeengt. Er fühlt sich immer mehr eingeengt.
   
Wer wird für ihn denken, wird ihn verstehen? Wer wird für sie denken, wird sie verstehen? Wer wird für ihn denken, wird ihn verstehen?
Morgen gibt es andere Helden. Morgen gibt es andere Helden. Morgen gibt es andere Helden.
Er weiss er wird bald gehen. Sie weiss sie wird bald gehen. Er weiss er wird bald gehen.
Wird sich von dieser Welt abmelden. Wird sich von dieser Welt abmelden. Wird sich von dieser Welt abmelden.
   
 

 

2003 10 08 Durchhalten eine Chance
     
 
Durchhalten eine Chance
© Brigitte Obermaier, München, 2003-10-08
Einmal wieder richtig durchhalten.
An einer schwierigen Sache dranbleiben.
Die grauen Gehirnzellen einschalten.
Für die bevorstehenden Schwierigkeiten.
Das Vorhaben nicht aufgeben.
Selbstdisziplin entwickeln.
Durchhaltewillen übernehmen.
Nicht in Widersprüche verwickeln.
Es tut gut, mach es mit gezielter Balance.
Die Widerstände mit Mut bezwingen.
Nutze deine einmalige Chance.
Du wirst sehen, es  kann gelingen.
 
     

© Brigitte Obermaier, München, 2003-10-08

2003 10 09 Kummer ertränken
     
 
Kummer ertränken
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-09
Vom undurchsichtigen Schleier umgeben.
Stehst du da wie ein Häufchen Unglück.
Gramgebeut von Tränen versehen.
Du denkst es gibt kein weiter oder zurück.
Wer will den Kummer ertränken.
Ein Wunsch will sich austoben.
Dieser versinkt nicht in den Fluten.
Der Kummer schwimmt weiterhin oben.
Du fühlst dich verlassen und allein.
Du hast das Gefühl Stillstand ist eingetreten.
Die Lösung heisst gemeinsam sein.
Die Welt wird sich weiter drehen.
 
 
     

© Brigitte Obermaier, München, 2003-10-09

2003 10 10 Liebe und Kuss
 
 
                       

 

 

 

                         

   
     
   
 
Liebe und Kuss
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-10
Illusion offen.
Weiter hoffen.
Dich dich sein lassen.
Mit Liebe einfassen.
Mit Gänsehaut.
So vertraut.
Mit Vorbedacht und Verstand.
Die Liebe ertrank.
Wirkt der Dunst
Umfasst die Gunst.
Über Stock und Stein.
Nicht  allein.
Komm
Bleib
Schluss
Vergiss nicht den Kuss
 
         

 

 

 

 

                        

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-10

 

2003-10-11 befreiender Gedankenballast
           
   
 
Befreiender Gedankenballast
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-11
Man kann es jemanden nicht verübeln.
Darum blase das Oberstübchen mal frei.
Es führt zu nichts das Grübeln.
Es verursacht nur Quälerei.
Versetzt dich in den Glauben.
Probiers mal und zaubere dir her.
Stell dir’s vor deinem geistigen Auge;
Einen hohen Berg oder das weite Meer.
Befreie dich, sei kein armer Tropf.
Lass den kräftigen Wind prusten.
Aus deinem schwerbeladenen Kopf;
All den Gedankenballast wegpusten.
Merkst du wie der Wind bläst am leergefegten Strand?
Er fegt durch Wald und Gebirge mit Schwung.
Je realer du es dir vorstellen kannst.
Desto befreiender ist deine Entspannung.
 
     
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-11
2003 10 12 Trauerweide vom Wind verweht
       
   
 
Trauerweide vom Wind verweht
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-12
Trauerweide wunderschönes werden.
Alte Bäume verkorkst, verdreht.
Die Äste gaukeln bis zur Erde.
Ummantelt und vom Wind verweht.
Äste bilden Gartenlauben.
Unter denen man im Schatten sitzen kann.
Dazwischen fruchtige Weintrauben.
Flattern in den Mund und dann?
So eine Weide wollte ich haben.
Pflanzte mir ein Paar stecken.
Mit entzücken daran erfreuen und laben.
Zarte grüne Blätter meine Sehnsucht erwecken.
Illusion nach trautem Beieinander mit Blumen die blüh’n.
Essen und Siesta halten, dann der Abschied, ein fort.
Erinnerung an herabhängendes Grün.
Unser Baum ist tot.
Abgestorben, ich steh davor und weine.
Die Baumkrone vertrocknet von der Hitze Wonne,
Seine einstmals starken Wurzeln zwischen den Steinen.
Vorbei mit durchscheinender, blinzelnder Sonne.
 
     
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-12
2003 10 13 DER FROSCHKOENIG IN REIMFORM - NACHERZAEHLUNG DER GEBRUEDER GRIMM
      

     

 
 
Der Froschkoenig in Reimform
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-12
In längst vergangener Zeit.
Wie konnte man da Wünsche vereinen?
Die Sonne war zumeist bereit.
Des Königs jüngste Tochter zu bescheinen.
Hinter dem Schloss im dunklen Wald.
Stand ein Brunnen unter der Linde.
War es heiss und nicht zu kalt.
Strichen sanft die säuselten Winde.
In die Höh warf sie eine goldene Kugel.
Ihr liebstes Spielwerk blitzend blank.
War mehr Wert als ein paar Rubel.
Doch da fiel sie ihr aus der Hand.
Die Königstochter folgte ihr mit den Augen nach.
Sie verschwand in des Brunnen tiefen Schlund.
Da fing sie an zu weinen mit weh und ach.
Keiner konnte sie trösten mit überzeugenden Grund.
Was heulst du so laut, willst du Steine erweichen?
Sprach ein Frosch mit dickem hässlichen Kopf.
Du alter Wasserpatscher, was willst du erreichen?
Quak kam die Antwort mit aufgeblähtem Kropf.
Schluchz, meine Kleidung so zart und rein.
Die goldene Krone sie ist mein Glück.
Perlen hab ich zum Tausch und Edelstein.
Ach gib mir die goldene Kugel zurück.
Der Frosch sprach: Dein Spielkamerad will ich sein.
Versprich mir: Neben dein Platz  werde ich sitzen.
Aus deinem Becher trinken in deinem Bettchen schlafen ein.
Dann will ich holen deine Kugel und werde schnell flitzen.
Ach ja, sagte sie und dachte nicht weiter.
Der Frosch sitzt im Wasser bei seines Gleichen.
Mit der Kugel sprang sie vor Freude und heiter.
Der Frosch wollte nicht von ihrer Seite weichen.
Plitsch, platsch, platsche etwas die Marmotreppe hoch.
Königstochter, jüngste, mach mir auf!
Oh nein, du bist nur ein garstiger Frosch.
Der König meinte du hast es ihm versprochen, also lauf.
Sie musste den Frosch auf den Stuhle setzen.
Musste den goldenen Teller mit Köstlichkeiten für ihn füllen.
Als er müde war, wollte er ihr Bettchen besetzen.
Unter Tränen musste sie seine Wünsche erfüllen,
Sie ekelte sich vor des Frosches Fragen.
Er verlangte von ihr, leg mich auf deine Hand.
Mit zwei Fingern packte sie den Frosch am Kragen.
Im Schlafgemach warf sie ihn Bett an die Wand.
Es war nicht tot, was da herunterfiel.
Es war ein junger Königssohn, eine bessere Wahl.
Seine treuen und freundlichen Augen ihr gefiel.
Durch Vaters Willen wurde er  ihr Gemahl.
Der treue Heinrich kam mit der Kutsche angefahren.
Brachte das frischvermählte Paar ins Königsland.
Goldene Ketten umspannten die Rappen.
Sein Herz ward umschlungen mit einem Reifenband.
Vom Wagen her krachte es laut, wie vor Schmerzen.
Sein Herr sprach: Heinrich, der Wagen bricht!
Es ist ein Band von meinem Herzen.
Nein, Herr, der Wagen ist es nicht!
Als ihr eine Fretsche (Frosch) was't (wart) ich mitgefangen.
Nun löste sich die Bande, ist doch sonnenklar.
Die vom Herzen des treuen Heinrich absprangen,
Weil sein Herr wieder erlöst und glücklich war.
Der Froschkoenig in Reimform
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-12
FROSCH-FROG-HOMEPAGE
siehe auch http://www.beepworld.de/members58/frosch-frog/index.htm
REIME 2003 http://www.beepworld.de/members57/reime2003/2003-oktober.htm
 

 
 

 

 

© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-12
 2003 10 14 Der liebeskranke Frosch Malerei: 20033183-Frosch-liebeskrank-FZ30x40cm
     
 

 
Der liebeskranke Frosch
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-14
Es stand ein Frosch am Wegesrand.
Vor Liebe blind und ach so krank.
Die Rache sprach er, die ist mein.
Denn sie, sie liess mich in meinem Schmerz allein.
Als sie am nächsten Tag am Bootssteg lag.
Und aalte sich am schönsten Sonnentag.
Er blickte durch halb-geschlossene Lider.
Ein Vogel zwitscherte traurige Lieder.
Frau Fröschin quakte fröhlich vor sich hin.
Unser Frosch schmelzte erneut dahin.
Die Rache die war schnell vergessen.
Er war weiterhin auf sie versessen.
Sie zeigte ihre schönen Waden.
Die langen Schenkel im zarten grünen Ton.
Er wollte nicht weiter klagen.
Sein Herz schlug aufgeregt mit Rebellion.
Er gab sich einen Ruck und sprang munter.
Von seiner Throne schnell herunter.
Quakte ihr seine Liebesschwüre.
Damit sie ihn erneut erhöre.
Ach Liebster, quakte sie mit aufschlagendem Blick.
Quak, ich komme zu dir gerne zurück.
Denn, sehe ich dich da mit unserer Kinderschar.
Da wird mir meine Aufgabe wieder klar.
Frau Fröschin zierte sich nicht lang.
Gemeinsam quakten sie am Uferrand.
Ein Vogel zwitscherte ein fröhliches Lied.
Wie schön dass es die Liebe gibt.
Malerei: 20033183-Frosch-liebeskrank-FZ30x40cm
SIEHE FROG9 ODER MALEREI/FARBZEICHNUNGEN
 

  • 20033183

    FROSCH LIEBESKRANK

    FARBZEICHNUNG

    FZ 30 x 40 cm

  • 20033183

    FROSCH LIEBESKRANK

    FARBZEICHNUNG

    FZ 30 x 40 cm

    http://www.beepworld.de/members59/frosch9/index.htm

     

     

     

    .

     

     

     
     
     
         
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-14
    2003 10 15 Eingeschmolzene Worte
         
     
    Eingeschmolzene Worte
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-15
    Wäre ich reich.
    Wie wäre es mit einer Kette aus Gold,
    So schenkte ich sie dir vielleicht
    Für deine Lieblichkeit so hold.
    Wäre ich reich, welch schöner Beginn.
    Bestückt  mit Perlen,  du musst nicht weinen.
    Schenkte ich dir aus Gold einen Ring.
    Oder besetzt mit edlen Steinen.
    Wäre ich reich, das ich nicht bin.
    Darum schenke ich dir etwas Phantasie
    Perlen aus Schweiss bring ich hin.
    Die von meiner Stirn rinnen, sieh.
    Du lehnst es ab, ich verstehe den Sinn.
    Schlaflose Nächte zeigen meine Augen an.
    Wie wäre es mit einem edlen Ring.
    Augen-Ringe von meiner Lebens-Bahn.
    Hier und da und allerorten.
    Ich denke viel zu oft an Dich.
    Ich schenke dir mein  Herz mit eingeschmolzenen Worten:
    ICH LIEBE DICH.
     
     
     
         
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-15
    2003 10 16 Gedicht Frosch-Melancholie - Malerei 20033185 Frosch-Melancholie
         
     

     

     
    Frosch-Melancholie
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-16
    Im Abenddämmerscheine.
    Sinnierte er vor sich hin.
    Er fühlte sich so alleine.
    Was hat das Leben für einen Sinn.
    Der Rot-Frosch sass am Stamm.
    Soll ich in das Wasser springen?
    Überlegte  er sehr lang.
    Oder lieber ein Liedchen singen..
    Der Rotfrosch überlegte weiter.
    Der See ist heute so schön blau.
    Die Sonne scheint so heiter.
    Nur was mach ich ohne Frau?
    Da sah er sieh auf einem Blatt.
    Sie liess sich treiben auf der Oberfläche.
    Vom Futtern her bin ich satt.
    Ich wird’ der Dame etwas fächeln.

     

    Er rief Liebeschwüre laut und quak.

    Übertönte es mit Melancholie.

    Doch Sie, sie machte einen Satz.

    Platsch und weg war sie.

     

    20033185-Frosch-Melancholie-FZ30x40cm-Canson-180gZeichenpapier

     
  • 20033185

    FROSCH MELANCHOLIE

    FARBZEICHNUNG

    30X40 cm

  • 20033185

    FROSCH MELANCHOLIE

    FARBZEICHNUNG

    30X40 cm http://www.beepworld.de/members59/frosch9/index.htm

     

     

     

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    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-16
    2003 10 17 FROSCH VERLEGEN - Malerei: 220033188-Frosch-verlegen-FZ24x32cm-grBlock34424-115g
     
    2003 10 17 FROSCH VERLEGEN - Malerei: 220033188-Frosch-verlegen-FZ24x32cm-grBlock34424-115g
    FROSCH VERLEGEN
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-17
    Klare Aussage suchst du und ich.
    Was ist RICHTIG oder FALSCH?
    Unverfälschte Tatsachen für dich und mich.
    Es sind nur Erwartungen bestenfalls.
    Beim näheren Hinsehen wird uns klar.
    Schwarz oder weiss?
    Wahr oder unwahr?
    Das Thema ist wirklich heiss.
    Je mehr wir über eine Sache erfahren.
    Je tiefer suchen wir nach einem Argument.
    Einschätzungen lassen uns im unklaren.
    Je mehr die Antwort uns hemmt.
    Plötzlich erkennen wir.
    Es gibt noch andere Facetten zu beachten.
    Gezielteres Suchen nach dem hier.
    Wir müssen die Dinge von allen Seiten betrachten.
    Öffnen wir uns die Vielfalt der Möglichkeiten.
    Keine Bange, macht uns vielleicht die Sache verlegen.
    Durchwandere Wege und Gezeiten.
    Verschiedene Sichtweisen  sind uns gegeben.
    Malerei: 20033188-Frosch-verlegen-FZ24x32cm-grBlock34424-115g
     
       
  • FROSCH 10
    20033188
    FROSCH VERLEGEN

  • Zauberblume Magicflower

  • FROSCH 10
  • 20033188
  • FROSCH VERLEGEN
    http://www.beepworld.de/members59/frosch10/index.htm
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    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-17
    2003 10 18 Sommer ach bleib
         
     
    Sommer ach bleib
    © Brigitte Obermaier, München, 2003-10-18
    Sommer ach bleib;
    Sagte ich, die Kälte kann ich nicht leiden.
    Herbstlicher Zeitvertreib.
    Die grünen Blätter wollen auch nicht bleiben.
    Fort ist der Sommer gegangen.
    Hinweg durch der Natur Klippen.
    Dort wo die frischen Blätter hangen.
    Sieht man des Baumes Gerippe.
    Die Vögel sie ziehen nach Süden.
    Die Hoffnung nehmen sie mit.
    Der fahle Nebel will siegen.
    Nun bedeckt er der Erde Gebiet.
    Einen Winter lang muss ich warten.
    Mit Kälte und Schnee-Mixtur.
    Dann sehe ich die Bäume im Garten.
    Das Wiedererwachen der Natur.
     
     
         
    © Brigitte Obermaier, München, 2003-10-18
    2003 10 19 Schmerzen ein Hindernislauf
         
       
    Schmerzen ein Hindernislauf
     © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-19
    Schmerzen sie breiten sich aus.
    Überall im Körper, im Leib.
    Wandern wir die bittere Welt hinaus.
    Es ist wahrlich ein schrecklicher Zeitvertreib.
    Die Minuten werde zu Stunden.
    Die Sekunden werden zu Tage.
    Das Chaos lässt sich nicht umrunden.
    Der Krankheit Ziel heisst Plage.
    Sie hält uns gefangen mit seinen Krallen.
    Lässt uns nicht mehr so schnell aus.
    Straßen der Schmerzen, tust mir keinen gefallen.
    Wo führst du mich hin, mach dem ein garaus.
    Und haben wir keine andere Wahl.
    Wir kämpfen mit dir, auch wenn wir fluchen.
    Du machst uns das Leben zu Hölle mit Qual.
    Du hast in unserem Körper nichts zu suchen.
    Doch wenn du glaubst, wir geben auf.
    Oh nein, wie lassen uns nicht unterkriegen.
    Verdammter Schmerz ein Hindernislauf.
    Der Mensch will überall siegen.
     
         
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-19
    2003 10 20 Adlers Höhenflug
         
     
    Des Adlers Höhenflug
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-20
    Der Falke und des Adlers Höhenflug.
    Gehören zu ihm wie das Leben.
    Auf und ab geschmeidiger Flug.
    Durch ihre Schwingen ist es ihnen  gegeben.
    Für den Menschen heisst es nein.
    Das Leben spielt sich dort oben nicht ab.
    Wir sind für diese Welt viel zu klein.
    Steigt lieber vom übertriebenen Freiheitsdrang herab.
    Des Adler Schatten kann man nicht immer sehen.
    Doch beide gehören zusammen wie unsere Taten.
    Wenn die Kraftquellen zusammentreffen;
    Wird das Resultat durch die Klarheit waten.
    Versinke dabei nicht im Alltags-Sumpf.
    Lasst euch nicht die Sicht nehmen.
    Seid offen für alles, werdet nicht stumpf.
    Mit einem zauberhaften Höhenflug kann man leben.
     
     
         
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-20
    2003 10 21 Rückkehr zum Lebensinhalt
         
       
    Rückkehr zum Lebensinhalt
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-21
    Ruft euch selbst auf.
    Rückkehr zum einfachen Leben.
    Den Rückmarsch vom Hindernislauf.
    Aus einfachen Wurzeln entsteht unser Segen.
    Kristallklare Wasser zum Trinken.
    Wohlschmeckend, rein und pur.
    Glasklare Luft lass herniedersinken.
    Für die Menschheit, Tierwelt und die Natur.
    Beginn noch einmal von vorne, mit den Lehren.
    Suche den Ausgangspunkt in dir.
    Träume können wahr werden.
    Harmonie gehört dazu, es fragt nach dem wir.
    Durchstöbern nach der Gemeinsamkeit.
    Bleibt jedoch unergründlich wie das Meer.
    Berührungspunkt der Besonnenheit.
    Denk an den Lebensinhalt, denk an die Rückkehr.
     
         
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-21
         
     
    2003 10 22 Das Leben geht weiter
         
       

    Das Leben geht weiter - oder die zweite Hälfte des Lebens

    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-22
    Hat man erst einmal eingesehen,
    Sind die vielen Höhepunkte des Lebens vorbei
    Einfach auf die  neue Situation eingehen.
    Schon wird’s vieles leichter, auch das Einerlei.
    Ist sie schmerzlich  diese Einsicht
    Sie bedeutet keinesfalls das Lebens-Ende.
    Wer es richtig macht und sich nicht verkriecht.
    Hat ein sehr reiche und erfüllte Lebens-Wende.
    Der Vorteil in der zweiten Lebenshälften-Zeit.
    Sind Erfahrung und geschlossener Kontakt.
    Beide wachsen kontinuierlich, sind im Alter vereint.
    Um besser eingesetzt zu werden mit Bedacht.
    Genuss mit Erfahrung gewürzt und gepriesen.
    Die erworbenen Kenntnisse helfen dir dabei.
    Erschwingliche Zeit und Gelassenheit sprießen.
    Sogar der erzwungne Verzicht macht uns frei.
    Die Jugend ist nicht verlängerbar,
    Eine realistische Sicht der Tatsache ohne Plage.
    Nicht alles ist machbar oder erreichbar.
    Ein evolutionärer Ansatz hilft in bereifter Lage.
    Auch durch kleine Schritte  der Lebens-Quell besteht.
    Einsicht und viel Geduld hilft uns auf der Lebens-Leiter. 
    Manch Probleme  einfach (fast) von selbst vergeht.
    Eins darfst du nicht vergessen: Das Leben geht weiter.
     
         
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-22
     
     
         
    2003 10 23 Es kommt immer was dazwischen - Geburtstagsständchen
         
     
    Es kommt immer was dazwischen
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-23
    Ein Festtag soll heute für dich sein.
    Ich wollte das Beste auftischen.
    Sogar ein Geschenk viel mir ein.
    Da kam was dazwischen.
    Es war die Haustürglocke.
    Der Postbote brachte mir einen Brief.
    Der Absender ein Lächeln mir entlockte.
    Da kam was dazwischen, als ich gerade lies.
    Es war der Himmel der auf einmal weinte.
    Immer kommt was dazwischen.
    Obwohl ich heute meinen freien Tag meinte.
    Der wollte mir tatsächlich eins auswischen.
    Unterbrechungen sind ärgerlich, sie kosten Nerven und Zeit.
    Als Geschenk des Himmels, man sucht sich ein Ruhekissen.
    Steine auf dem Wege liegen, haben den Sinn der Ergebenheit.
    Das Mühsame kommt des öfteren dazwischen.
    Vielleicht ist es "Glück", will was dazwischen kommen.
    Wenn Pläne plötzlich durcheinander geraten.
    Bist immer auf dieser Welt willkommen.
    Suche nach Grenzender Darstellbarkeit mit Taten.
    Dazwischen ist das verbindende Thema mit Druck.
    Es ist ein Thema unserer Zeit, dass die Gemüter erhitzen.
    Denn oft hat man selbst den Eindruck.
    Zwischen  den Stühlen zu sitzen.
    Jetzt hab ich doch glatt den Faden verloren.
    Warum bin ich eigentlich da?
    Was ist bloss wieder dazwischen gekommen.
    Hier sitzt doch ein Jubilar.
    Liebes Geburtstagskind
    Was immer man auch anstrebt.
    Mal kommt was dazwischen, mal geht’s weiter.
    Wer so wie DU bist, hat vieles erlebt.
    Nimm’s einfach positiv und bleib weiterhin so heiter.
     
     
     
         
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-23
    2003 10 24 Zeit braucht Vertrauen
         
       
    Zeit braucht Vertrauen
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-24
    Ich versuche die Zeit erneut auszugraben.
    Zeit ist  etwas, was die meisten nicht haben.
    Darum will ich Euch heute etwas Zeit schenken.
    Und einzuteilen in bescheidenen Mengen.
    Ein Teil Zeit zum Ermuntern und zum Lachen.
    Als Auflockerung um etwas Förderliches zu machen.
    Ein Teil Zeit für die Minuten, die so schnell vergehen.
    Hoffnung, wenn sich die Sekunden in Stunden umdrehen.
    Ein Teil Zeit für das Denken und für das Tun.
    Auch du darfst dich mal etwas ausruhn.
    Hasten und Rennen schiebe mal beiseite.
    Ein Teil Zeit damit die Persönlichkeit dich begleite.
    Ein Teil Zeit für die Sterne vom Himmelszelt.
    Dabei schadet nicht in der Tasche das nötige Kleingeld.
    Ein Teil Zeit um zu dir selbst zu finden.
    Erfüllung und Wohlergehen sollst du empfinden.
    Ein Teil Zeit für Verlangen und zum Staunen.
    Denn Zeit muss reifen und braucht Vertrauen.
    Hast du ein Teil Zeit für dich zum Verweilen.
    Nutze sie sinnvoll, nicht nur so zum Vertreiben.
    Hast du genug Zeit gehabt für dich und dein Denken.
    Dann solltest du ein Teil Zeit weiterverschenken.
    Ich wünsche dir und mir, euch und uns etwas Zeit.
    Ein bisschen Zeit zum Leben mit zeitloser Zufriedenheit.
     
     
         
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-24
         
       
    Irdisches Gefühl
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-25
    Dunkel war die Nacht.
    Sanft verliert sich die Zeit.
    Gemütlichkeit wird sacht.
    Zum Herzklopfen bereit.
    Der Sturm schleicht herbei.
    Atemlos die Zeit der Stille.
    Verworrenes und verstricktes Leid.
    Das Herz mit sympathischer Fülle.
    Das Nichts es huscht umher.
    Will uns einnebeln vor dem Ziel.
    Das Jenseits stellt sich uns quer.
    Umhüllt vom irdischen Gefühl.
     
         
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-25
    2003 10 26 Himmlische Vermittler
       
    Himmlische Vermittler
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-26 
    Was sind Engel, sind sie da?
    Vermittler zwischen Menschen und dem da oben?
    Was sind Engel, sind sie unsichtbar?
    Warum wollen wir die Engel loben?
    Sie erscheinen mitunter in einer feurigen Flamme.
    Sie wälzen den Stein vor dem Grabe fort.
    Engel erscheinen weiss gewandet.
    Überbringer der göttlichen Botschaft an unseren Ort.
    Engel haben auch Namen und sind individuell.
    Sie sind die Vermittler zwischen Himmel und Erde.
    Wie Michael oder der Erzengel Gabriel.
    Ihr Erscheinen Zeichen vom Werden.
    Alltäglich sind ihre Wege nie.
    Sie überbringen fröhliche Botschaften.
    Geheimnisumwitternd für unsere Phantasie.
    Entfachen mystische Leidenschaften.
    Man ist versucht ihn zu berühren, wirkt greifbar.
    In der Figur des Engels wird der Geist bildlich.
    Für den Menschen wirkt er fassbar.
    Trotzdem bleibt er für uns wunderlich.
     
    Manchmal sind die Engel bei uns ganz nah.
    Ein wenig melancholisch, ist er für sich.
    Sie sind unsichtbar für uns, das ist klar.
    Trostspender der Menschen, für dich und mich.
       
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-26 
    2003 10 27 Gedanken mit Konzentration
         
       
    Gedanken mit Patentrezept
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-27
    Im Kopf ein geheimnisvoller Ort.
    Geistesgut als positiven Gewinn.
    Sie auszusprechen als aufbauendes Wort.
    Gedanken bewirken den erwartungsvollen Sinn.
    Positiv oder Negativ hast du aufgepasst?
    Als Ergebnis deiner angestrengten Konzentration.
    Hast du den fruchtbaren Gedanken eingefasst?
    Erlebst du die individuelle Revolution.
    Negative Gedanken ausgesprochen.
    Wirken minderwertig, die Ruhe wird gestört.
    Es kommen spitze Blicke angekrochen.
    Charakterlose Gedanken sind unerhört.
    Positive Gedanken erhellen das Gemüt.
    Tu diese in aufbauende Worte fassen.
    Es sind  die guten Gedanken.
    Die uns aufleben lassen.
    Suchen wir  bejahende Freude am Leben?
    Dazu gibt es Wege, verschlungene und gerade.
    Ich kann euch keine Patentrezepte geben.
    Es gibt viele Anregungen, leider auch fade.
     
    Tipps und Grundlagen ziehen reichlich Kreise.
    In der Praxis sind es wieder die verwegenen Gedanken.
    Der Ausgangspunkt für Werkzeuge und Hinweise.
    Nutze sie rechtschaffen oder lass sie phantasievoll Ranken..
     
         
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-27
    2003 10 28 Der Kiefernflug
     
         
     
    Schlechtflieger Kiefernflug
    Aus der Sicht von Zauberblume
    Mein Vetter der Gleitschirmflieger
    Der Kiefernflug
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-28
    Die Bedingungen eher mässig.
    Es war schönstes strahlendblaues Wetter
    Trotz der Vorhersage, die war mittelmässig
    Da kam atemlos an mein Vetter.
    Zehn Minuten lang war er oben und bang.
    Die Phasen wurden erst später besser.
    Bei geringen Ablösung vom Hang.
    Machte sich Starthysterie bemerkbar.
    Der andere war zwanzig Meter höher über seinem Hirn.
    Als dieser genau wie mein Vetter losrennt.
    Er verknotete sich mit seinem Schirm
    Das war ein ziemlich unruhiger Moment.
    Vergeblich suchte mein Vetter die Thermik heraus.
    Die war tatsächlich unsichtbar für ihn.
    Dabei nutzen die Phase zwei andere GS-Piloten aus.
    Mein Vetter bewegte sich zum Landeplatz wie ein Harlekin.
    Zwei Drittel konnte Einer den Kreis durchziehen.
    Über ihn rauschte es verächtlich und unangenehm.
    Mein Vetter wollte vor dem kommenden fliehen.
    Da war es schon geschehen und es wurde unbequem.
    An schlanken Kiefern mit schwacher  Brems-Potenz.
    Vierzig Meter ging es steil luftab, es knirschte marode.
    Rippenbrüche und Lungenprellungen brachten GS-Abstinenz.
    Für heute hatte er genug von der Gleitschrim-Episode.
    Fliegst du voraus, schau zuerst wer dir folgen will.
    20030185- BRiOBE Zitat 2003-10-28
     
     
         
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-28
         
     
    Irrlicht unterm Nebelreif
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-29
    Da, schau mal da, was kommt da hernieder?
    Ich sehe die Fische sie springen.
    Da sieh, da ist es wieder,
    Was wohl die Fische einfingen?
    Da, Irrlichter wie ein silberner Schweif.
    Der sich über den glasigen See bewegt.
    Der eintaucht eine handbreit unter dem Nebelreif.
    Wie schwirrend der nächtliche Tänzer geht.
    Unruhig sucht das Boot sich den nassen Pfad.
    Schilfgräser und Schlingpflanzen am Uferrand.
    Noch einmal das Eintauchen vom Ruderschlag.
    Da kommt es näher das silberne Pfand.
    Wie ein glitzernder unebener Spiegel
    Taucht der Mond in den See seine Hülle.
    Wellenschlag der Schweigsamkeit mit Siegel.
    Undurchdringliche nächtliche aufleuchtende Fülle.

     

    Bild Springende Regenbogenforelle

     
     
     
         
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-10-29

    2003 10 30 Ruf deinen Engel an

         
     
    Rufe deinen Engel an
    © Brigitte Obermaier, München, 2003-10-30
    Durch dein Verlangen setze alles daran.
    Rufe deinen Engel an.
    Im Dunkeln und im Lichter-Schein.
    Du bist nicht allein.
    Dein Engel ist immer bei Dir.
    Oft sind es auch mehrere hier.
    Engel beschützen.
    Stärken, trösten und nützen.
    Ermutige dich, du musst sie nicht suchen.
    Engel, sie  brauchst du nur zu rufen.
    Sie kommen zu dir, wie zur Visite;
    Mit dem Flügelschlag der Liebe.
    Wenn du ihn fühlst, gibt es eine Bestätigung.
    Spürst du neue Kraft, Trost und Hoffnung.
    Wenn Elixiere deinen Körper durchdrangen.
    Vergiss nicht deinem Engel zu danken.
     
     
         
    2003 10 31 Jack der Kürbis zu Hallaoween

         

    Kuerbis im Schnee - pumpkin with snow      

         

    Kuerbis im Schnee - pumpkin with snow     

       

     

    Jack der Kürbis zu Halloween
    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-31
    In Irland wohnte Jack der Zecher.
    In einer kleine Kate aus Holz.
    Er leerte schnell seine vollen Becher.
    Und verkaufte Schneid und Stolz.
    Er wollte der beste Hufschmied werden.
    Nicht nur in diesem Dorfe klein.
    Auf Himmel und auf Erden.
    Sein Ehrgeiz war gross und ungemein.
    Der Teufel versprach ihm zunichte.
    Du sollst der Beste auf Erden sein.
    Dass er auf Ewigkeit auf seine Seele verzichte.
    Doch es traf ganz anders ein.
    Weiter liess er den Alkoholismus fliessen.
    Als er nach dem Tor an der Himmelspforte klopfte.
    Wurde er dort abgewiesen.
    Auf seinem Wege das Blut tropfte.
    Der Teufel durfte ihn nicht einlassen.
    Die Hölle war für ihn gesperrt.
    Er gab Jack glühende Kohlen zum einfassen.
    Für Dunkle Wege und ist umgekehrt.
    Jack holte eine Steckrübe hervor.
    Entschied sich jedoch für eine Zwiebel, die Runde.
    Höhlte diese aus und schwor.
    Ich werde vertreten die Geisterstunde.
    Die glühende Kohle gab er hinein.
    Rastlos streift er nun als Untoter herum.
    Der Himmel lässt ihn nicht hinein.
    Die Hölle auch nicht, er weiss warum.
    Mit unauslöschlicher Lampe bewegt.
    Erhält er den Namen „Jack o’Latern“.
    Stolpert über Straßen, Gassen und Weg.
    Von hier nach da, von nah nach fern.
    Als Einwanderer nach Amerika gehen.
    Wurde die Zwiebel mit dem Kürbis getauscht.
    Ausgehöhlt und mit Fratzen versehen.
    Knallorange, mit Lichtern ein Gesicht eingehaucht.
     
     
     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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