2003-september

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

.Der Wolf im Mondenschein.
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-01

.Eule und Seerose.
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-02

.Blumen Eule.
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-03

Federeule
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-0409-0409-04

.Bayern-Eulen.

© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-05

.Eulen Maibaum.

© Brigitte Obermaier, München, 2003-09-06

.Mondeule bei Nacht.

© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-07

.Die Schöpfung beachten .

© Brigitte Obermaier, München, 2003-09-08

 .Stammbaum.
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003 09 09

.Der Apfelbiss .
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003 09 10

.Beschütze den Morgenwind.

© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09 11

.Wolken versinken.

© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-12

 .Bann der Sinnlosigkeit.
 
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-13

 .Erwachen der Natur.
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-14 

.Gute Nacht.
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-15 

.Aus Freude.
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-16

.Spatz und Katz und Adler.
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-17

.Gedanken verwehen wie der Wind.
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-18

.Es gibt Tage, da hat man Angst.
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-19

.Oktoberfest und das Drumherum.
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-20

.Heute oder Momentan.
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-21

.Freudentränen am Abgrund.
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-22

.Herbst ist herausgeputzt.
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-23

.Herbstluft verbreitet sich.
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-24

.Herbst mit Gebraus.
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-25

.Sehnsucht wird zum Tausch.
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-26

Dunkelgraue Wolkenschleier 
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-27

Traum ist zu Ende

© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-28

Wenn die Mass Bier rinnt

© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-29

Laufnasen und Vitamin C Cocktail
 
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-30

 

Reime 2003
2003 Januar
2003 Februar
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2003 August
2003 September
2003 Oktober
2003 November
2003 Dezember

 
Einsam läuft der Wolf dahin.
Mit wachen Augen und Ohren.
Er schärft durch Wittern seinen Sinn.
Er ist für den Kampf geboren.
Gemeinsam die Wölfe heulen.
Mit den Seinen will er ringen.
Den Ruf der Wildnis erhören.
Unbekannte Geräusche bezwingen.
Der Wind trägt die Laute fort.
Das Heulen geht durch Mark und Bein.
Von hier bis dort, zum fernen Ort.
Des Nachts beim Mondenschein.
Seine Witterung ist klar und überlegen.
Er wirft in die Luft sein Haupt.
Sein Profil im Schatten gelegen.
Der Sprung ist ihm erlaubt.

 
Quak, Quak machten sie munter.
Doch dann sprangen die  Frösche schnell herunter.
Als die Eule angeflogen kam.
Sich die Seerose aus der Nähe ansah.
Welch liebliches Rose und so weich.
Schwimmt die  Seerose mitten im Teich
In der Mitte die der Blütenstaub.
Der Duft der Eule die Sinne raubt.
Der Frosch derweilen auch du Schreck.
Sucht unter dem Blütenblatt ein Versteck.
Denk jenes und dies.
Vielleicht hüpft ich auf die nahe Wies.
Die Eule sitzt auf der Blüte und dem Blatt.
Ruht sich heute nur aus, denn sie ist satt.
Den Frosch hat sie nicht entdeckt.
Denn dieser bleibt ganz ruhig unterm Versteck.
Sie hat die Seerose ins schwanken gebracht.
Darüber nun wiederum der Frosch schadenfroh lacht.
Als die Eule ihre Flügel ausbreitet.
Sucht sie lieber gleich das Weite.

© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-02

die Seerosen-Eule

Mohrkolben sich im Winde wiegen.
Ein Spaziergang wäre angesagt.
Die Eule will im Himmel fliegen.
Der Jäger geht zur Jagd.
Von oben gesehen.
Sehen die Blumen so schön aus.
Im Wald die  Beerenfrüchte stehen.
Wir holen uns die Pflanzen ins Haus.
Mohrkolben und Margeriten.
Zittergras und die blaue Anemone.
Doch was muss ich da erblicken.
Wer versteckt sich da im roten Mohne.
Zwei Margariten, wie Augen sehen sie aus.
Die Eule zeigt sich, einfach toll.
Phantasie im Sommerstrauss.
Das verzauberte Arrangement  ist wundervoll.
Ø      Text: 2003-09-03
Ø      Malerei: 20033075-Kolbeneule-T24x30cm
http://www.beepworld.de/members50/aquarell11/index.htm
 

MALEREIEN AQUARELL INDEX

Federeule
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-0409-0409-04
Was hatte die Eule so im Sinn.
Aufs Blätterdach wollte sie fliegen.
Wollte bauen ein Nest fürs Kind.
Wollte über die Natur gemeinsam siegen.
Über den Sattel des Berges flog sie gewandt.
Über die Laubkronen der Bäume dahin.
Frau Eule ihr eine Botschaft gesandt.
Schnell und geschwind flog er zu ihr hin.
Da erklang wimmerndes Geschrei.
Entsetzt hat sich dieser unter den Himmel gelegt
Frau Eule eilte schnell herbei.
Sah wie er durch die Baumwipfel fegt.
Bei Tageslicht die Eule ward geblendet.
Er wollte nur schnell zu ihr eilen.
Wäre besser hätte die Nacht dazu verwendet.
Seine Schwäche musste er schrecklich teilen.
Er wollte doch nur seine Angebetete verführen.
Dabei verfingen sich im dürren Gezweig.
Seine Feder, als sie das obere Geäst berühren.
Nun hatte er ein neues Federkleid.
Ihre Liebe zu ihm siegte und als Beweis.
Pflegte Frau Eule  ihn hingebungsvoll.
Gefühle schließen den Kreis.
Sie fand ihren Freier berauschend federvoll.
Malerei: 20033084-Feder-Eule-
 
 
Ist Gleiches tatsächlich gleich.
Ist Weiches wirklich weich.
Wie ähnlich sind sich die Dinge.
Alltagsphilosphie sag einfach: ich finde:
Wir denken über die Frage nach:
Worin unterscheidet sich  Fach und Fach?
Wie ist es mit  Licht und Sonne.
Mit Wohlbehagen und Wonne?
Spass und Freude ist Jedermanns Sinn.
Wie steht’s mit Ertrag und Gewinn?
Quadrat und Rauten irgendwie ein Quadrat.
Graue Eulen des Nachts dunkel und fad.
Eulen rufen huhu und schreien.
Unglück und Glück sie prophezeien.
Mit großen Augen sie uns betrachten.
Nicht nach Athen tragen, sonder sie hier beachten.
>
Malerlei: 20033089-Bayern-Eule-Bobmp
Am Platze, steht bei der alten Eiche.
Eine verwitterte und traurige Maibaumleiche.
Bei den runzeligen, blauen Rauten, bei den Achsen.
An der Nordseite ist bereits Moos daran gewachsen.
Kinder, rief Frau Eule, es gibt was zu sehen.
Wir wollen zum Maibaum gehen.
Sie schaute erst gar nicht lange.
Setzte sich auf die ausladende Stange.
Die Kinder flatterten hinterher.
Auf einmal wurden es immer mehr.
Die Nachbarin kam auf einen Tratsch.
Fiel eine runter gab’s etwas knatsch.
Hurra, zibipp, die Eulen waren lustig drauf.
Sie krächzten zufrieden mit dessen Verlauf.
Die erwachsenen Eulen  sahen den Kinder zu, warum?
Die turnten lustig am Maibaum herum.
Es war ein wunderbarer Spielzeugplatz.
Tagsüber für Hunde und die Katz.
Doch Abends wenn die Kinder schlafen gehen.
Kann man dort die Eulen sehen.
 
 
Mondeule im Zauber der Nacht.
Funkelndes Federkleid.
Lebendigkeit - Natürlichkeit
Mit großen Augen sie wacht.
Ein alter Baum am Uferbeginn.
Hier lebt die Mondeule fürwahr.
Das Wasser ist grün und klar.
Der Mond spiegelt sich darin.
Die Blätter sich neigen.
Im fahlen Mondlicht so tief.
Das Harz durch des Baumherzen fliesst.
Pulsierender Baum mit grünen Zweigen.
Blaue Mondeule wir hören das rauschen.
Im silbrigen Glanz des Mondenschein.
Mit dem Hauch des Jägerlatein.
Wollen wir der Mondeule lauschen.
Ø      2003-09-07
Ø      20033083-Mond-Eule-AT24x30cm
 
Ein kleiner Waldsee.
Von Bäumen umringt.
Von Lebenslust bezwingt.
Flattert vorbei die Fee.
Was schwingt den kleinen Pfad entlang?
An Tannbäumen vorbei.
Eulenleise ohne Geschrei.
Augen beobachten nächtelang.
Das Dunkel durchdringen.
Überall sitzen sie zwischen Astwerk.
Wachsam mit Augenmerk.
Die Stille lässt uns finden.
Die Natur beobachten.
Dem Leben anpassen.
Jedoch nicht verpassen.
Die Schöpfung beachten.
Ø     Malerei: 20033092 Huwa-Eule

Ø     2003-09-08

wird noch eingespeist siehe

MALEREIEN >> AQUARELL >> INDEX 

http://www.beepworld3.de/members13/malereien/bilder-von-aquarelle.htm

 
Der Stamm vom Baum.
Mal dick mal schlank anzuschaun.
Darüber ein Blätterdach.
Verzweigte Äste halten das Leben wach.
Salze und Säfte und Wasser jedenfalls
Benötigt der Baum und Dünger allenfalls.
So treibt er seine Zweige empor.
Umgeben von des Windes Chor.
Schatten spendet er für dich.
Blütenpracht bewundere ich.
Im Herbst die Ernte kommt jedes Jahr wieder.
Mehr oder weniger fallen die Früchte hernieder.
Für die  Tiere ein erwählter Platz.
Dem Eichhörnchen, Elster oder dem Spatz.
Die Vogelwelt nennt die Bäume ihr zu Haus.
Beschütz die Welt  als Natur-Wunder-Warenhaus.
Die Verzweigung verschlungen und vertraut.
Für den Familien-Stammbaum abgeschaut.
Die Wurzeln des Menschen erkennen.
Verwandtschaft beim Namen nennen.
Ob Stammbaum für Mensch oder Tier.
Das pulsierende Leben ist wichtig hier.
Das Sonnenlicht lass hinein, begehrs.
In den Baum und in dein Herz.
 
Bei meiner herbstlichen Radltour.
Im September die Herbszeitlosen sprießen.
Ich auf der Straße fuhr.
Wollte die Landschaft genießen.
Also, nichts wie weg von den Hauptwegen.
Man kann so vieles entdecken.
Natur ist gesünder und hat mehr Segen.
Ich sah die Obstbäume hinter den Hecken.
Der Magen knurrte.
Hunger ist nicht des Menschen wohl.
Mein Mund murrte.
Ob ich mir da einen Apfel hol’?
Dort glänzten sie am Apfelbaum.
Am dichtbehängten Blätter-Ast.
Für Kraxler-Kinder ein wahrer Traum.
Ich beschloss, ich mache Rast.
Der Apfel leuchtete weiter mit Wonne.
Viel zu hoch für mich und meinen Arm.
Über uns leuchtete die strahlende Sonne.
Ich sah ihn an, vergrämt und harm.
Da  entdeckte ich einen Apfel am Boden.
Er hatte nur eine kleine blaue Delle bekommen.
Aufheben war wirklich nicht verboten.
Ich biss hinein in den Apfel ganz versonnen.
Saftig war der Apfel um den Hunger zu besänftigen.
Ich merkte auf einmal ein kribbeln in der Hand.
Ameisen, die sich des Objektes bemächtigten.
Wollten ihn tragen in ihr eigens Ameisen-Land.
Drei-Viertel hatte ich schon gegessen.
Nur den Rest, den wollte ich nicht mehr, ungelogen.
War ich vorher darauf versessen.
Warf ich ihn weg und das im weiten Bogen.
Es gibt nichts schöneres als aufzuwachen am Morgen.
Noch frei von all die vielen Sorgen.
Wohin  werde ich meine Schritte heute leiten?
Wer wird mich auf meinem Weg begleiten?
Urlaubszeit?
Allein oder vielleicht zu zweit?
Daheim oder in der Ferne?
Freizeit hat jeder gerne.
Hinaus in die Natur.
Frische Luft einatmen pur.
Wenn der frische Tau erwacht.
Ach wie schön wenn das Herze lacht.
Lausche der Natur, betrachte das Bild.
Erlebe das Glück, sei nicht so wild.
Schliess die Augen öffne dein Ohr.
Es kommt soviel schönes hervor.
Der Wind lässt die Düfte vorbeigleiten.
Einfach deine Arme ausbreiten.
Beobachte die  Tiere bei ihrem Tun.
Genieße des Lebens und beschütze die Natur.
 
Wolken versinken
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003 09 12
Heiterer Himmel mit hellem Sonnenschein.
Wolkenlos getüncht in  blau und rein.
Zieht ein silbernes Flugzeug seine Bahn.
Auf dem blauen See ein motorisierter Kahn.
Sie zerren vertrackte Spuren hinter sich her.
Flugzeugnebel und Wasserrinnen im Meer.
Das glatte Wasser verliert sein blau.
Der Himmel wirkt trüb und grau.
Himmel dein Spiegelbild im See ist ertrunken.
Die Sonne verschwommen im Meer versunken.
Möwen fliegen darüber - tränenschwer.
Ohne Sonne ist die Erde nutzlos und leer.
 
Bann der Sinnlosigkeit
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-13
Verschliess nicht dein Herz,
Lass es nicht werden so hart wie Stein.
Es verursacht nur sinnlosen Schmerz;
Und du wirst dadurch nur unglücklich sein.
Den Egoismus sollst du verurteilen.
Hilfsbereitschaft stell an die erste Stelle.
Nächstenliebe kannst auch du verteilen.
Nimm das Leben als eine reine Quelle.
Schöpfe daraus deine ergiebige Kraft.
Befrei dich vom Bann der Sinnlosigkeit.
Durchrieselt dich der reine Lebenssaft.
Spürst du das erlebte Glücklichsein.

© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-11

 
 
Erwachen der Natur
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-14 
 
Die leuchtende Sonne geht auf.
Sie scheint über der Bäume Wipfel.
Der Bach plätschert seinen Lauf.
Ein Vogel sitz auf des Baumes Gipfel.
 
Er trällert mit klangvoller Welle.
Die Blätter rascheln ganz sacht.
Die Blumen öffnen ihre Kelche.
Der holde Tag  ist aufgewacht.
 
Gute Nacht
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-15 
 
Der Tag ist vorbei, mit und ohne Sorgen.
Und bis zum nächsten Morgen.
Wird die Nacht dir eine Brücke bauen.
Habe dazu das lebenswichtige Vertrauen.
 
Böse Träume verscheuchen.
Lass die zahlreichen Sternlein leuchten.
Der liebliche Mond wacht.
Schlafe ein - Ich wünsche Dir eine Gute Nacht.
 
20033071sw-Eulen-breit-GUTE-NACHT
 

Aus Freude
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-16
 
Freude ist ein Ausdruck.
Den du in dir erleben kannst.
Freude kann man lesen.
Wenn es in dein Gesicht geschrieben steht.
Als Geschenk
Freude über eine Kleinigkeit.
Aus Freude
Den Augenblick genießen.
Mit Freude
Das Streicheln empfangen.
Vor Freude
Den Blick schweifen lassen.
Ein sanftes Lächeln zaubern lassen.
Freude darüber dass sich mein Gedicht nicht reimt.
Freude oder sollte ich darüber Traurig sein.
Nein ... bestimmt nicht.
Dieses Mal will ich nur meine Freude zum Ausdruck bringen.
Jeder Mensch hat einen Augenblick den er genießen soll.
Also FREUE Dich.
 

 
 
 
Spatz und Katz und Adler
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-17
 
Ein kleiner Spatz flog umher.
Der Kater spazierte durch den Garten.
Der Spatz flog weiter kreuz und quer.
Der Kater konnte es kaum erwarten.
 
Der Spatz pfiff inzwischen.
Der Kater blieb weiter auf der Lauer.
Mich kann der Kater nicht erwischen.
So sprang der Spatz umher auf der Mauer.
 
Ein dunkler Schatten kam geflogen.
Der Kater machte kurz mal miau.
Der Adler wollte wirklich drohen.
Der Spatz dachte er sei besonders schlau.
 
Bekomm ich keine Maus na dann.
Die sind bestimmt im Keller.
Der Kater schlich sich weiter an.
Doch der Adler der war schneller.
 
Der Adler nahm sich ganz geschwind.
Den Spatz in seine Krallen.
Vorsicht sei überall geboten, liebes Kind.
Überall gibt es versteckte Fallen.

            
   
 
 
Gedanken verwehen wie der Wind
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-18
 
Gedanken fließen wie ein Fluss
Wie durch ein breites Bachbett.
Verweilen am Ufer, mach es zum Muss.
Gedanken sind nicht immer komplett.
 
Gedanken erklingen wie Musik.
Wie eine sanfte Melodie die wir vermissen.
Die die Instrumente verlassen, tausendstimmig.
Um  sich in das Gehör einzunisten.
 
Gedanken sind wie ein Wasserfall.
Weggleiten und aufbrausend.
Tauchen ein mit spritzigem Knall.
Vorbei, vergessen, lass sie sausen.
 
Gedanken zerstreuen und die abstürzen.
Wie ein Kochrezept allzumal.
Die Speisen nach eigenem Geschmack würzen.
Gedanken verfeinern ohne Qual.
 
Nur wenn die Gedanken sich irren.
Explodierend und aufbrausend sind.
Dich wieder einmal verwirren.
Lass sie verwehen wie den Wind.
 
 
     
©
2003 09 19 Es gibt Tage, da hat man Angst.
 
Es gibt Tage, da hat man Angst.
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-19
 
Angst vor dem gesagten.
Angst vor dem, was wir wagten.
Angst vor dem was gerade ist.
Angst vor dem was man vermisst.
 
Angst vor dem was noch kommt!
Die Dunkelheit will man durchdringen.
Wie wird man belohnt?
Wie wird es uns das Etwas gelingen?
 
Es muss nicht unbedingt dunkel sein!
Man empfindet wie ein kleines Kind.
Trotzdem fühlt man sich allein.
Der Augenblick unser Leben bestimmt.
 
Schieb heraus deinen Kopf.
In das Leben springe hinein.
Schneid ab den alten Angsthasen-Zopf.
Sieh dich um, du bist nicht allein.
 
Stell dich dem Moment, sieh in das Licht.
Wage den schweren Schritt, es wird dir gelingen.
Schau deinen unbezwingbaren Gegner ins Gesicht.
Du bist der Gegner und nur du kannst dich selbst bezwingen.
 
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-19
 
2003 09 20 Oktoberfest
   
Oktoberfest und das Drumherum
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-20
 
   
 
Ja, damals konnte das Oktoerfest noch siegen,
Gemütlichkeit war noch angesagt.
Geschrei und Trubel sind übrig geblieben,
Ein jeder sich über die Preise beklagt.
 
Ich wollte dieses Jahr nicht hinaus,
Jedoch ich konnte mir's nicht verkneifen.
Zum O'zapft sei spendete ich viel Applaus.
Beim Trachtenzug durfte ich in der Kutsche mitreisen.
Im kreisenden Rotor an Wände geklebt,
Ich  blickte ich über die Münchner Stadt.
Empor bin ich mit dem Schaukeln gestrebt,
Hinauf mit dem Riesenrad hab ich's gewagt.
 
Feuerwehrauto die Kinder noch klein.
Die Brotzeit, die deftige, durfte nicht fehlen.
Dem Franz sein Schaschlikduft lockte hinein,
Das Standl muss ich Tag für Tag wählen.
Am Sonntag ist Standkonzert unter ihr,
Der eh'rnen Bavaria, gleich auf den Stufen.
Die Schausteller-Messe ist wichtig hier.
Die Wies'n, sie wird mich auch weiterhin rufen.
 
Sie lockte mich jedes Jahr, lockt mich auch heuer,
Ob Bierzelt, Herzerlstand, Brotzeithaus.
Nix wars mit der Wiesn , - sie war viel zu teuer.
Wia gsagt, nur das Drumherum lockte mich  hinaus
 
            
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-20
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-24
 
Heute oder Momentan
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-21
 
Was wird kommen?
Heute oder am nächsten Morgen.
Die Zukunft ist noch verschwommen.
Hoffentlich vergehen die Sorgen.
 
Welche Brandung uns erfrischt?
Gegenwärtig oder bei nächster Gelegenheit.
Die Aussicht ist noch verwischt.
Vertrau nicht der Sorglosigkeit.
 
Was kann man alles versäumen?
Momentan oder im nächsten Augenblick.
Jeder hat das Recht weiter zu träumen!
Schiebe die Gefühle  nicht zurück.
 
 
 
 
Freudentränen am Abgrund
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-22
 
Allein zu sein.
Ich kann es empfinden.
Allein zu leben.
In den Abgrund versinken.
 
Tränen rollen herab.
Verdünnen den roten Wein.
Gedanken sind zu knapp.
Qualvolles Lebens Dasein.
 
Mein Schmerz sucht gespannt.
Der Seelenbrücke Weg.
In den Abgrund seh ich gebannt.
Suche den Schutzengel-Steg.
 
Glitzernde Eisblumen vereisst.
Schneebedeckte Winterszeit.
Wenn der Himmel aufreisst.
Freudentränen wissen Bescheid.

Herbst ist herausgeputzt
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-23
Der Herbst bringt die ersten Tage.
Kälte und Regen sind vereint.
Die Blätter fallen, keine Frage.
Dazwischen jedoch die Sonne scheint.
Die Blätter sie werden bunt.
Das Grün wird zu rot und gelb.
Die Früchte reifen, ob oval, ob rund.
Für die Nahrungskette, wie bestellt.
Stürme kommen und der Wind.
Er säuselt mit unbekannten Tönen.
Drachen steigen lässt das Kind.
Der Herbst ist herausgeputzt und schön.
 
 

 
 
 
Herbstluft verbreitet sich
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-24
 
 
Weil die Blätter bunt werden.
Ist der Herbst so schön.
Sanfte fallen sie auf die Erden.
Darum möchte ich dich wieder sehn.
 
Herbstluft verbreitet sich, ganz apart.
Der Wind schickt seine kalten Boten.
Das Moos wird trocken der Waldboden hat.
Mir gefallen die Blätter die gelben und roten.
 
Es rumpeln die Tannenzapfen herunter.
Die Igel kommen aus ihrem Versteck.
Die Mäuse sind im Herbst noch munter.
Die Eichhörnchen sind besonders keck.
 
Die Sommerträume vorbei wie im Flug.
Die Blätter tanzen im Winde Ringelreih.
Der Regen und Nebel halten Einzug.
Zu Ende ist des Sommers Wärme und Zauberei.

 
Herbst mit Gebraus
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-25
 
Wie fühlt sich an der Herbst?
Rauh werden die Blätter vom Wind.
Wir erleben der Jahreszeiten Schmerz.
Den Drachen steigen lässt das Kind.
 
Wie schmeckt der Herbst?
Kühle Luft so feucht und unachtsam.
Die Früchte ernten wir für unser Herz.
Als Nahrungsmittel sind sie bedeutsam.
 
Wie klingt der Herbst, wie wohl er rauscht.
Leise säuselt er weiter im Blätterdach.
So ungestüm entfacht er mit Gebraus.
Verlöscht des Sommers Wärmebad.
2003 09 26 Sehnsucht wird zum Tausch
Sehnsucht wird zum Tausch
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-26
 
Wie war es in der Kinderzeit.
Die Welt war bunt und schön.
Warst du zur Jugend bereit.
Hat es dich verweht wie den Föhn.
 
Begreifen heisst es in der Jugendzeit.
Die Kindheit ist vorbei.
Schritt für Schritt sei bereit.
Die Erwachsenenzeit kommt schnell herbei.
 
Was getan ist, ist getan, sei kein Egoist.
Es gibt kein zurück., nimm an die Gegebenheit.
Was in der Gegenwart geschehen ist.
Wird gleich zur Vergangenheit.
 
Weiter geht es vorwärts Schritt für Schritt.
Sieh die erwartungsvolle Zukunft läuft uns voraus.
Vergangenheit heisst gleich der nächste Tritt.
Was du mit Sehnsucht erwartet hast, wird zum Tausch.
 
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-26
2003 09 27 Dunkelgraue Wolkenschleier
 
Dunkelgraue Wolkenschleier
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-27
 
Der Himmel weint so jämmerlich.
So nass wie tausend Tränen.
Die Erde kann sie nicht mehr fassen.
Zuviel der flüssigen Strähnen.
 
Der Wald und auch der Baum.
Beugt sich vor dem kalten Wetter.
Regenschwer die Zweige im Raum.
Es neigen sich tief die Blätter.
 
Regennass der Asphalt und der Weg.
Der Baum sich darin Spiegelt.
Glitschig die Brücke und der Steg.
Der Wind sich stärker wiegelt.
 
Der dunkelgraue Wolkenschleier.
Hält die ganze Erde gefangen.
Dicke Tropfen wollen zu der Regenfeier.
Wann wird der Frühling wieder anfangen?  
 
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-27
2003 09 28 Traum ist zu Ende
 
 
Traum ist zu Ende
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-28
 
Hast du ein Wort zuviel im Zorn gewagt.
Was auch immer du hast gemacht.
Die Zeit läuft davon, hast du es gesagt.
Denk darüber lieber noch einmal nach.
 
Dein Leben dreht sich vielleicht im Kreis.
Die Zeit läuft uns davon, man kann sie nicht halten.
So wie die Uhr immer im gleichen Geleis.
Einfach die Gegenwart sinnvoll verwalten.
 
Es gäbe noch so viele interessante Sachen.
Willst  du wirklich die Uhren zurück drehen?
Die Vergangenheit ungeschehen machen?
Was jetzt ist, muss wieder verwehen.
 
Es geht kein Weg zurück, leider, niemals nie.
Träume hat jeder mal, man denkt nicht an die Wende.
Das Leben schreibt die schönsten Phantasie.
Irgendwann ist der Traum zu Ende.
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-28
2003 09 29 Wenn die Mass Bier rinnt
     
   

 

 
 
 
Wenn die Mass Bier rinnt
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-29
 
Das Oktoberfest ist angesagt.
Millionen Besucher kommen.
Über das Thema Durst wird viel geklagt.
Sie alle haben das Bier-Rauschen vernommen.
 
Bier ja, Autofahren nein.
Viele fahren mit dem Vorsatz hin.
Ich trinke wenig, kipp nichts in mich hinein.
Das Nachdenken macht hier mehr Sinn.
 
In ausgelassener Runde am Biertisch.
Ein Absacker muss noch sein, mal sehen.
Man trinkt mit Freunden, isst ein Steckerlfisch.
Und meint: Es wird schon gut gehen.
 
Eine Mass ist schon zuviel.
Ein einziges Glas Wein enthemmt.
Steigert die Risikobereitschaft, verfehlt das Ziel.
Reaktions- und Sehvermögen wird eingeschränkt.
 
Der grosse Irrglaube es helfen Promille-Rechnungen..
Fahrunsicherheiten befallen alle Bürger.
Individuell sind die Alkoholwirkungen.
Der Unfall-Teufel wartet schon auf die Sünder.
 
Millionen Massen fliessen in die Kehlen.
Lass es einfach nicht geschehen.
Ein fahrfreies Fortbewegunsmittel wählen.
Die Idee ist einfach,  das Auto bleibt lieber stehen.
 

 

   

     
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-29
2003 09 30 Laufnasen und Vitamin C Cocktail     
     
   
 
 
Laufnasen und Vitamin C Cocktail
 
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-30
 
Niesattacken, Hustenanfälle und Rotznasen.
Herbst und Schnupfenzeit ist angesagt.
Tränende Augen und Fieberblasen.
Über Halschmerzen ein jeder klagt.
 
Gegen Erkältung ist so manches Kraut gewachsen.
Die sanfte Natur hilft uns dabei.
Meerrettich, Holunder sind schon ausgewachsen.
Man nimmt sogar Salbei zum Fit sein herbei.
 
Vitamin-Cocktail, denk an die Vitamin-C-Limonen.
Man presst den Saft von zwei Grapefruits aus.
Fügt hinzu zwei Orangen und zwei Zitronen.
Und erwärmt sie sanft in deinem Haus.
 
Einen Esslöffel Honig, vielleicht 2 cl Liter Schnaps.
Trinkt das ganze möglichst rasch.
Ohne Alkohol es auch klappt.
Es schmeckt etwas milder, jedoch nicht zu lasch.
 
Da wäre der Lindenblütentee
Den oben erwärmten Saft dazumischen.
Das geht auch mit Holunderblütentee.
Und ebenfalls schnell trinken.
 
Ein heisses Bad wird jedem empfohlen.
Es unterstützt den Schwitzprozess.
Abends und Morgen wiederholen.
Es lindert den Erkältungs-Prozess.
 
 
     

© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-30

Schmorkohl

 

butter weisskohl

mundgerecht

anschwitzen

bauchspeck

zucker mit specke karameliseren

weisswei

 

salz

pfeffer

kümmel

lorbeer

nelken

wacholder

 

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#20001319               Wolfs-heulen ZA18x25cm  aus dem Tagebuch Kuenstlerin  Obermaier-Brigitte

die Seerosen-Eule

20033075  Eulenkolben  A24x30cm 

http://www.beepworld.de/members50/aquarell11/index.htm

20033084

Feder-Eule-

AT24x30cm

Künstlerin:

Brigitte Obermaier

www.zauberblume.net

 

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20033089

Bayern-Eule

AT24x30cm

Künstlerin:

Brigitte Obermaier

www.zauberblume.net

 

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  • 20033088
  • Eulen-Maibaum
  • Aquarell AT24x30cm
  • Zauberblume

    www.zauberblume.net

  • zurück zu Reime 2003
  • 20033083
  • MONDEULE
  • Zauberblume
  • Magicflower 
  •  

     

     

     

     

     

    zurück zu Reime 2003

  • 20033087
  • Eulen-Stammbaum
  • Zauberblume
  • Magicflower
  •  

     

     

     

     

     

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  • 19970453
  • Apfel-vier
  • Zauberblume
  • Magicflower

    Künstlerin:

    Brigitte Obermaier

    www.zauberblume.net

     

  • 19970453 Apfel-vier-30x40cm

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    Ground Cero

    Acryl-Mischtechnik auf Papier
    #20022011

    gezeichnet BriObe 2001

    Gedicht:
    Ground Cero Schmerz - Wir trauern mit - New York
    © Miss Zauberblume, Muenchen, 2001-09-11

     

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  • Moewen-ueber-dunklenWolken
    Künstlerin:  Brigitte Obermaier

     

  •  

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    zurück zu Reime 2003 zurück zu Reime 2003

    20033071 Eulen-breit-GUTE-NACHT

  • Zauberblume-Magiflower
  • Aquarelle-
  •  
  • Brigitte Obermaier

    www.zauberblume.net

     

  • Künstlerin:

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    zurück zu Reime 2003 zurück zu Reime 2003 zurück zu Reime 2003 zurück zu Reime 2003 zurück zu Reime 2003 zurück zu Reime 2003 zurück zu Reime 2003 zurück zu Reime 2003 zurück zu Reime 2003 zurück zu Reime 2003 zurück zu Reime 2003 zurück zu Reime 2003 zurück zu Reime 2003 zurück zu Reime 2003 zurück zu Reime 2003 zurück zu Reime 2003

     

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    Seitenzahl 2003-September    >     

     

     

     

    © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-09-03



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